| Ein schwer zu erreichendes Kloster. (Bild: Bine72 / pixelio.de) |
Auf den weit in den Himmel ragenden Felsen gibt es laut Überlieferungen seit dem 9. Jahrhundert Einsiedeleien, die sich später zu Klöstern zusammenschlossen. Ab dem 14. Jahrhundert wurde das erste Kloster gegründet. Ab dem 16. Jahrhundert befanden sich bereist zwei Dutzend solcher Klöster auf den schwer zu erreichenden Felsen. Diese gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Durch den erschwerten Zugang boten die Klöster nicht nur deinen Rückzugsort für das Klosterleben und die völlige Hinwendung zu Gott. Sie waren auch ein natürlicher Schutz gegen Räuber. Wenngleich es dort wohl nicht viel zu holen gegeben hätte. Baumaterial und Nahrungsmittel konnten nur über Leitern oder Flaschenzüge auf die Felstürme geschafft werden.
Der außergewöhnliche Ort für die Klöster und die nahezu unmögliche Erreichbarkeit sind aber auch der Grund dafür, dass heute die meisten der Anlagen nicht mehr genutzt werden. Heute sind nur noch 6 der Klöster von Mönchen oder Nonnen bewohnt. Mit der einstigen Ruhe ist es jedoch auch vorbei. Die Felsen sind ein Touristenmagnet geworden. Auch weil die Erreichbarkeit heute durch in den Fels gehauene Treppen nicht mehr ganz so beschwerlich ist wie noch im 16. Jahrhundert.
Die Nonnen und Mönche haben sich allerdings auch mit den Touristen arrangiert. Es gibt mittlerweile kleine Touristenläden für Andenken. Die Einsiedler sind also gar nicht mehr so einsiedlerisch und leben auch nicht mehr nur vom Brot allein.
Auf die Kleidung ist bei einem Besuch allerdings strikt zu achten. Shorts oder Röcke sind nicht erlaubt.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen