Mittwoch, 4. September 2013

Die buddhistische Tempelanlage von Borobudur

Die buddhistische Tempelanlage von Borobudur. (Bild: Absteiger  / pixelio.de)
Die buddhistische Tempelanlage von Borobudur ist das größte buddhistische Heiligtum der Südhalbkugel und zählt zu den größten buddhistischen Tempelanlagen Südostasiens. Die Anlage befindet sich etwa 40 Kilometer vvon Yogiakarta in Zentraljava, Indonesien entfernt.

Baubeginn war um das Jahr 800. Gebaut wurde die Anlage auf einem natürlichen Hügel. Das Bauwerk hat ein quadratisches Fundament, ähnlich einer Pyramide, und zeichnet sich durch eine Seitenlänge von 123 Metern aus. 1460 große figürliche Bildreliefs zeigen Szenen aus dem Leben das Gautama Buddha und aus Bereichen der Schiffsbaukunst, Musik und Alltag.

Nach dem Bau wurde die Tempelanlage nur kurze Zeit genutzt und geriet in Vergessenheit. Erst 1814 wurde der Tempelberg von einem englischen Kolonialbeamten wiederentdeckt. Trotzdem dauerte es noch fast hundert Jahre bis 1907 die ersten Restaurierungsmaßnahmen stattfanden. Es folgten weitere Aufbauarbeiten, auch unter Aufsicht der UNESCO, die die Tempelanlage 1991 auch zum Weltkulturerbe ernannte. 1984 fand der Staatsakt zum Abschluss der Restaurationsarbeiten statt.

Heute wird die Tempelanlage nur noch als Touristenattraktion genutzt, da Indonesien überwiegend muslimisch ist. Dennoch ist sie bis heute ein Symbol für den Mahayana Buddhismus und Pilgerstätt für Buddhisten.

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