Montag, 26. August 2013

Der erste König der fränkischen Karolinger hieß...

...Pippin der Kleine (714-768). Pippin war der zweite Sohn von Karl Martell und dessen Ehefrau Chrotrude. Nach dem Tod seines Vaters und verschiedenen Länderstreitigkeiten mit seinem Bruder Karlmann, zog dieser sich in ein Kloster zurück und übergab all seine Ländereien an Pippin. Ob dieser Rückzug ins Kloster aus gänzlich freien Stücken geschah, ist historisch jedoch umstritten.

Als alleiniger Herrscher über das Frankenreich im Amt des Hausmeiers, strebte Pippin auch nach dem Königstitel. Das Königsamt lag jedoch immer noch in Händen der Merowinger, die faktisch jedoch keine Macht mehr besaßen. Nachdem sich Pippin die Zustimmung von Papst Bonifatius zu diesem Schritt eingeholt hatte, lies er sich von einer Versammlung der Franken zum König ausrufen. Es ist jedoch nicht eindeutig belegbar, ob der Papst selbst die Salbung Pippins vorgenommen hat, oder ob diese Aufgabe von einem anderen übernommen wurde. Im Gegenzug für die Unterstützung des Papstes zog Pippin gegen die Langobarden in den Krieg. 

768 starb Pippin. Beigesetzt wurde er in Saint-Denis bei Paris. Während der französischen Revolution 1793 wurde sein Grab geöffnet und geplündert. Die sterblichen Überreste wurde in ein Massengrab überführt.

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